Doch kein iPhone

Hm, wohl doch kein neues Handy. Fand ja schon lange, dass mein altes HTC eigentlich mal kaputt gehen könnte, damit ich mir ein neues kaufen kann. Und jetzt plötzlich war es so weit – knapper Sturz aus 70cm Höhe auf den Teppich und das gute Stück gab seinen Geist auf – Bildschirm noch ganz auch gelaufen ist es weiter, nur keinerlei Reaktion auf dem Touchscreen. Was blöd ist, wenn man sonst keine Eingabemöglichkeit hat. Also dran rumgespielt und da noch hin und wieder eine Scheinreaktion auftrat, noch ne Weile Hoffnung gehabt. Gleichzeitig auch schon mal nach Alternativen geschaut – iPhone hält der Akku auch nicht mehr die Welt und im Herbst kommt das neue, oder Sony Xperia Z1 Compact – sieht ganz nett aus, aber eben Android. Andererseits fand ich das nun doof, dass ich mein Handy kaputt gemacht hab und Daten sind da ja auch noch drauf und vor allem, ich kann keine mobilen Mails mehr empfangen.

Also erst mal ein Abend dran gebastelt, ok Torx T5 Schraubendreher hab ich nicht. Also mit normalem Schraubendreher der kleinsten Größe, passt. Aber leider nur bei drei von vier Schrauben. Eine gibt es offenbar immer, die nicht will. Schraube fast zerstört aber ums Verrecken, die will nicht raus. 1. Nacht rum. Nächsten Tag noch wie Wahnsinniger damit zugebracht einen Hotspot im Büro zu starten – ohne Erfolgt. Doch es gibt Hoffnung, Conrad hat Torx T5 auf Lager. Und hops, Handy offen, aber die Hoffnung, dass es eine lose Steckverbindung wäre, war umsonst. Nix zu sehen, wieder zusammengebaut, kein Unterschied. 2. Nacht rum. Am Tag aber zumindest den Blackberry so eingerichtet, dass er E-Mails empfängt.

Inzwischen war aber klar, dass es wirklich ein Fehler der Frontscheibe mit Touchscreen ist. Nur dummerweise ist die mit dem Rahmen verklebt. Da kommt man nicht ran. Nur im Internet gab es genügend Anleitungen, wie man das Ding wechselt und teuer ist das Ding auch nicht. Da ich nun aber weder Remote, noch am Computer Zugriff auf das Handy bekam, dachte ich so ein Touchscreen sollte ich mal versuchen. Also schnell in der Nacht noch einen für 12 Euro bei ebay geschossen – der wollt sofort versenden – bei Bestellung Mittwoch Nacht könnte das reichen. Und wie, Freitag geliefert und da lag nun die Glasscheibe mit Flachbandkabel vor mir. Über den Steckverbinder angeschlossen und siehe da – läuft.

Also musste ich nun überlegen, ob ich das Handy versuche zu reparieren oder nur noch zum backup in den Gang setze. Naja, Klebeband sollte man kaufen, um das Display wieder einzukleben. Wollte ich nicht. Und mit Fön sollte man den alten Kleber heiß machen. Doch, das kann ich tun, also schön gefönt und nach einiger Zeit, siehe da – sauber das alte Glas ausgebaut und einfach das neues auf den alten Kleber gepappt. Zusammengebaut und läuft. Das neue Glas ist offenbar billiger als das alte, aber im Moment tut es seinen Dienst klaglos. Mal sehen, wie lang der Kleber hält. Aber erstmal kann ich mir wohl kein neues Handy kaufen…

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Neues aus dem Hobbykeller

War da mal ein kleines Jever, eine ungeschickte Schwedenlampe und ein Regal. Weitere Akteure: der Tassi-Schraubstock.

Denkt man doch, dass es in der Marktwirtschaft nichts nicht gibt. Doch denkt man nur. Brauchbare Auf-Schrank-Lampen, die nicht den Schrank, sondern den Bereich davor beleuchten, höllisch attraktiv aussehen, preislich im Rahmen und in den Läden, in denen ich mich bewege: Fehlanzeige. Beim dritten Anlauf kurz vorm Ausgang sah ich dann LAMPA (Name von der Redaktion geändert). Naja, LAMPA taugt natürlich nix, weil ist ja rechtwinkelig, also gerade, also – na jedenfalls ideal um die Rollschrank-Wand zu beleuchten, aber nicht, um die Arbeitsfläche dafür zu erleuchten.

Kommt mir rückblickend etwas seltsam vor, aber ich glaube schon, dass ich im Laden dachte: Da biegt sich. Naja, da biegt sich natürlich nix. Doch grübel, grübel und studier – an dieser Stelle trabte der Tassi-Schraubstock vor meinen (geistigen) Augen durchs Wohnstübchen. Und so gehts. Zack, zack, zack. Bei Herstellung dieser Aufnahmen kam prinzipbedingt ein halbes Jever zu Schaden.

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Linsensuppe (Pentax smc DA 35mm f/2.4 AL Reparatur)

Musste ich doch neulich mit Schrecken feststellen, dass mein Lieblingsobjektiv die letzte Reise nicht überstanden hat. Ich konnte zwar noch fotografieren, aber die Kamera verstand sich nicht mehr recht mit dem Objektiv.

Mein geliebtes Pentax smc DA 35mm f/2.4 AL – meine erste Autofokus-Festbrennweite, leicht, schnell, lichtstark war mir auf der letzten Reise leider unter die Räder gekommen. Als ich es neulich mit Blitz testen wollte stellte ich fest, dass es auf dem Flug wohl etwas nah am Waschbeutel gelegen hat – jedenfalls war es äußerlich einigermaßen eingesaut. Die Linsen waren aber noch sauber und mechanisch schien es auch noch zu gehen – also nur putzen. Doch nein, die Kamera erkennt zwar noch das Objektiv und kann fokussieren, allerdings kann sie die Blende nicht mehr auslesen und deshalb auch nicht mehr einstellen. Hm, bei EUR 220 ein herber Verlust, auch wenn ich es natürlich mit Offenblende auch noch nehmen könnte. So ganz wollte ich aber doch nicht aufgeben. Da das Objektiv ja grundsätzlich noch mit der k-x kommunizierte, hoffte ich auf einen Wackelkontakt und schaute mir den Objektivring etwas genauer an – stimmt, sieht irgendwie nicht mehr so frisch aus.

Da ich das 35mm auch aus immerdrauf nehmen will (etwa in Paris) entschied ich mich für einen Reparaturversuch – im Netz fand ich eine Seite, die andeutete, dass zumindest bei den ersten Schrauben noch nicht so viel rauspurzelt. Also frisch ans Werk – Schrauben sitzen fest, aber die ersten drei gehen raus – nur die letzten beiden sind zu fest – mini-Kreuzschlitz – da ist mit meinem Werkzeug nix zu machen. Also bei ebay für EUR 5,50 ein Feinmechaniker-Set geordert (Blitzlieferung – Nachts bestellt, übernächsten Tag im Briefkasten). Eine Schraube geht raus, die fünfte Schraube ist stärker: Der Fernost-Dreck knickte ein – habe mit bloßer Hand förmlich die ganze Klingenspitze abgedreht.

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Also heute zu Conrad – ich brauche guten PH00. Klar, ham wir – ich liebe diesen Laden – er musste dann zwar doch etwas suchen, aber tatsächlich: EUR 5,95 für einen – gehärtete Markenware, gut zu empfehlen. Angesetzt und die Schraube musste weichen. Anschlussring also ab vom Objektiv und siehe da – eine Kontakfeder ist gebrochen! Oder vergammelt? Also daran lag es. Noch etwas kniffeliges Basteln – Ersatzfeder aus Kupferdraht war erst zu lang und stramm. Doch im zweiten Versuch geht das Objektiv wieder zusammen und passt auch wieder an die Kamera. Und? Ja, die Kamera erkennt wieder alle Objektivwerte, funktierniert also auch wieder in der Automatik. Works like charm! Hoffe der Kontakt ist nicht zu stramm – damit er nicht das Bajonett zerkratzt.

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PS: Der Kupferdraht war in Tassis Kiste – deswegen kommt der Artikel hier…

Tassi Nachbau

Naja, man könnte es tatsächlich so positiv formulieren. Die Idee den Asuro so zu tunen, wie man das bei Tassi sieht ist auch nicht völlig neu. Die Möglichkeit den ATmega einfach aufzubocken wurde schon mal diskutiert. Vielleicht ist es auch nicht so originell, dann das ganze oben nach Art eines Steckbretts zu gestalten und damit größere Flexibilität zu gewinnen. Aber trotzdem sah Tassi eher so aus, als der kleine Nachahmer hier.

Blog funktioniert

So, dass damit schon die endgültige Lösung gefunden ist, darf bezweifelt werden, aber jedenfalls sollte es jetzt möglich sein, die relevanten Beiträge hier auch zu kommentieren. Damit ist eine wichtige Funktion hergestellt – aber so richtig wie ein Blog aussehen tut das ganze wohl immer noch nicht…

PS: und die Kommentare sehen auch nicht aus wie das Gelbe 🙁

Willkommen

Das neue Tassi Blog ist eröffnet!

Hier werde ich in in Zukunft über Tassi Wichtiges und Unwichtiges berichten.

Ja, eigentlich ist ja auch geplant, dass man hier selbst Kommentare schreiben kann. Aber das kann ich bisher Joomla! noch nicht beibringen – da war ich schon mal weiter…